Glossar

ID #1073

P bis R

PAL
Abkürzung für den englischen Begriff phase alternating line. Er bezeichnet ein Farbübertragungsverfahren für Fernsehsignale, das neben Deutschland auch in Europa, Australien, Südamerika und vielen asiatischen und afrikanischen Staaten Verwendung findet.
NTSC ist ein anderes, z.B. in den USA verwendetes Farbübertragungssystem

PAR
Eine Art von Scheinwerfern, die in der Veranstaltungstechnik eingesetzt wird. Die Durchmesser der Gehäuse sind standardisiert und werden in Achtelzoll angegeben. Die Größe wird üblicherweise in der Produktbezeichnung abgegeben, z.B. PAR 56.

Passive PA Boxen
Passive Lautsprecher werden mittels externer Endstufe betrieben. Zwar gestaltet sich der Aufbau dadurch weniger laienfreundlich als bei aktiven Lautsprechern, dafür werden die Endstufen weniger belastet. Sie können abseits von Rauch und Nebel platziert werden und sind nicht den Vibrationen der Lautsprecher ausgesetzt. Beim Ausfall einzelner Komponenten muss zudem – im Gegensatz zu aktiven Lautsprechern – nicht das komplette System ausgetauscht werden.

Peak
Der Peak-Level steht für die Leistung, die ein Verstärker kurzzeitig abgeben, beziehungsweise ein Lautsprecher kurzzeitig verkraften kann.

Phono in
Eingang zum Anschluss eines Plattenspielers. Dieser wird aufgrund der niedrigen Ausgangsleistung des Plattenspielers stark vorverstärkt. Der Anschluss anderer Geräte (CD-Player o.ä.) an einen Phono-Anschluss ist aus diesem Grund nicht ratsam.

Pitch
Der Pitch steuert die Geschwindigkeit des laufendes Musikstücks. Dadurch können Musikstücke mit verschiedenen Geschwindigkeiten aneinander angeglichen werden.

Pitch Bend
Wird zum Anschieben oder Abbremsen der CD benutzt, um Musikstücke im Takt anzugleichen.

Plug & Play
englische Wortgruppe für Anschließen und Spielen
bezeichnet Technik, die einfach angeschlossen wird und ohne weitere Schritte in Betrieb
genommen werden kann

Pro Logic
Ein von der Firma Dolby entwickeltes analoges Mehrkanal-Tonsystem, das Stereo-Daten in Raumklang-Daten verwandelt.

QVGA
englische Abkürzung für Quarter Video Graphics Array; bezeichnet eine Bildschirmdarstellung mit einer Bildauflösung von 320 × 240 Pixeln

RDS
englische Abkürzung für Radio Data System (Radiodatensystem)
ein Übertragungsstandard für Nicht-Audio-Zusatzinformationen bei Radios (Song, Name der Radiostation, Name der Sendung etc.)
Außerdem wird RDS dafür genutzt, immer die optimale Sendefrequenz für den eingestellten Sender zu suchen. Die manuelle Suche bei Verlassen eines Sendegebietes entfällt damit.

Rec out
Ausgang z.B. des Mischpults zum Anschluss von Aufnahmemedien. Ist abhängig von der Lautstärkeregelung des Master Ausgangs.

Riemenantrieb
Beim Plattenspieler mit Riemenantrieb wird die Drehung der Motorachse mittels Gummiriemen auf den Plattenteller übertragen. Durch diese Technik können Motor und Plattenteller voneinander entkoppelt und Vibrationen minimiert werden.
Neben einer – bei gleicher Motorleistung – längeren Anlaufzeit sorgt der Riemenantrieb jedoch auch für größere Gleichlaufschwankungen gegenüber seinen direktangetriebenen Kollegen.

RMS
Die Abkürzung RMS steht für "Root Mean Square" und beschreibt die über einen längeren Zeitraum erreichbare / verkraftbare Leistung eines Verstärkers / Lautsprechers. Dieser Durchschnittswert entspricht in etwa der mittlerweile veralteten Sinus-Angabe.

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Letzte Änderung der FAQ: 2011-04-04 16:20
Autor: Joerg
Revision: 1.5

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